Honerdingen / Meinerdingen
Meinerdingen und Honerdingen sind Ortschaften östlich der Stadt Walsrode und kommen zusammen auf ca. 850 Einwohner. Die touristischen Dorfzentren sind ländlich geprägt. Entlang der Dorfallee, die von Honerdingen nach Meinerdingen führt, reihen sich alte Bauernhöfe nebst knorrigen Eichen an moderne Einfamilienhäuser. Ein gewachsenes Doppeldorf, was jeder Altersgruppe interessante Möglichkeiten bietet.

Historischer Treppenspeicher in Meinerdingen.

Das Kinder-Natur-Programm des Verkehrsvereins - "Wandern von Hof zu Hof".
In Honerdingen und Meinerdingen wohnt man ruhig, abseits dem Hauptverkehr. Die Städte Bad Fallingbostel und Walsrode, sowie die Autobahnen sind jedoch schnell erreichbar. Wer gut mit dem Fahrrad ist, kann den alten Meinerdinger Kirchweg nach Walsrode-Vorbrück fahren, den einst die Kirchgänger aus Vorbrück am Sonntag zu gehen hatten, wenn Sie zu ihrer Kirche nach Meinerdingen wollten. Noch heute ist der Walsroder Stadtteil Vorbrück Teil der Kirchengemeinde Meinerdingen.
Die Feldmark rund um Meinerdingen lädt zu Wanderungen und Radtouren ein. Über die Doppelhofsiedlung Rödershöfen kommt man nach Düshorn. An den "Drei Birken" vorbei durch den Forst Badenhoop führt der Weg nach Bockhorn und Bad Fallingbostel.

Die Kreuzung "Drei Birken" bei Meinerdingen - Knotenpunkt von fünf Wanderwegen.
Im Lüneburger Urkundenbuch findet sich unter Urkunde Nr. 64 im Jahre 1269 die Schenkung der Meinerdinger Kirche von den Edelherren zu Garßenbüttel an das Kloster Walsrode, als Dank dafür dass eine deren Töchter in das Kloster aufgenommen wurde. Schon in dieser Zeit war die St.-Georg-Kirche zu Meinerdingen eine Pfarrkirche. Neben Ihrer authentischen Form und den verschiedenen Umbauten in allen Zeitepochen, ist ihre Lage am äußeren Dorfrand eher ungewöhnlich. St.-Georg zu Meinerdingen ist aber eine lebendige Kirchengemeinde mit fast 4000 Mitgliedern.

Die St. Georg Kirche zu Meinerdingen (ev.-luth.). Eine lebendige Kirchengemeinde.
Über Honerdingen führt der Weg zum kleinen Ortsteil Tietlingen, wo der Heidedichter Hermann Löns seine letzte Ruhestätte im Tietlinger Wachholderhain fand.

Wachholderhain bei Tietlingen - Heideflächen zum Spazierengehen und Hermann-Löns-Gedenkstätte.
Schauen Sie sich in Tietlingen auch das Cafe "Sans Souci" an, eine kleine Architekturkopie des Potsdamer Originals.
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