Krelingen
Der Krelinger Bach schlängelt sich malerisch durch den schon 1378 im Verzeichnis des Schlosses zu Celle erwähnten Heideort. An zwei Stellen gibt es sogar noch eine Fuhrt, eine sehr flache Stelle des Dorfbachs, die zum Durchfahren mit Fahrzeugen geeignet ist. Die anderen Bachkreuzungen haben Brücken.
Krelingen gliedert sich in die Ortschaften Krelingen und die Hofstellen Harmsheide, Krusenhausen und Krelinger Bruch. Die heute ca. 750 Einwohner zählende Ortschaft war bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.
Die wohl schönste Heidefläche in unserer Region ist die Krelinger Heide. Schauen Sie sich Wachholderbüsche und die urtypische Erika-Heide an, die von Mitte August bis in den September in voller Blüte steht. Ein Genuß für das Auge und Balsam für die Seele.
Krelingen beitet seinen Gästen direkten Anschluss an die ausgeschilderten Rundwanderwege der Kleeblatt-Region. Optimale Voraussetzungen für Freizeitbetätigung zu Fuß oder mit dem Rad. Kartenmaterial erhalten Sie im Büro des Verkehrsvereins.
Von Zeit zu Zeit kommt die Schäferin mit der Schaf- oder Schnuckenherde. Die Tiere fressen Gras und kleinere Sträucher ab. Durch dieses "abgrasen" wird verhindert, dass die Heideflächen von anderen Pflanzen überwuchert werden.
Eine erwähnenswerte Einrichtung in Krelingen ist das GRZ - Geistliches Rüstzentrum. Nach über 30 Jahren Pfarrdienst im benachbarten Ahlden kaufen Pastor Heinrich Kemner und seine Frau Margarete 1965 aus Spendenmitteln eine kleine Hofstelle in Krelingen, um Jugendfreizeiten durchzuführen. 1969 wird die Arbeit um ein neu entstandenes Gästehaus erweitert. Anfang der siebziger Jahre beginnt die Arbeit mit Betreuung und angehenden Theologiestudenten. Später kommen Häuser für seelisch Kranke, Werkstätten, Buch-Shop, Gärtnerei und Landwirtschaft hinzu. Das GRZ ist eine beliebte Tagungs- und Freizeitenstätte unserer Region. Im Café-GRZ serviert man Ihnen frischen Kuchen, Gebäck und Tee. Ein Besuch lohnt sich!
Am östlichen Ortsrand befindet sich das urgeschichtliche Krelinger Steingrab, das auf frühe Besiedlung in unserer Region vermuten lässt. Man erreicht es am Einfachsten über den Rundwanderweg D3.
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