26.05.2011 - Neuer Wegweiser zum Rahlfs-Grab
Der Rundwanderweg D1 führt von Düshorn zum Rahlfs-Grab, weiter nach Ellinghausen und wieder zurück nach Düshorn.
In letzter Zeit besuchten viele Tagesgäste das Rahlfs-Grab im Rahmen einer touristisch überregionalen "Stadtralley". Der Fußpfad führt mitten durch einen Kiefernwald. Was dem Ruhe suchenden Wanderer gerade recht kommt, verunsicherte die Ralleyteilnehmer. Ob sich das Rahlfs-Grab wohl im Garten des letzten Hauses vor der Waldlichtung befindet?
Der Verkehrsverein Düshorn e.V. hatte am 26. Mai 2011 die Wanderwegbeschilderung geprüft und direkt an der Waldlichtung ein zusätzliches Hinweisschild montiert, das noch mal drauf hinweist, dass der eingeschlagene Pfad korrekt ist und dem Rundwanderweg D1 weiter zu folgen sei.
Wir hoffen, dass das Rahlfs-Grab nun auch für die Ralleyteilnehmer, die nicht den kompletten Rundwanderweg D1 erkunden wollen, schnell auffindbar ist. Es befindet sich nur 400 m entfernt ab der Waldlichtung. 
Auf dem kleinen Hügel angekommen, lädt die Sitzbank Nr. 12 zum Verweilen ein. Wer möchte, kann den Rundwanderweg D1 auch gern weitergehen. Insgesamt 4500 m lang, kommt man automatisch wieder an den ursprünglichen Ausgangspunkt zurück.
Informationen zu Ludwig Rahlfs aus Wikipedia.de:
Ludwig Rahlfs (* 1. Mai 1863 in Bruchhausen-Vilsen; † 2. Juli 1950 in Windsheim, Mittelfranken) war ein deutscher Komponist, Musikpädagoge und Lehrer. 1912 komponierte er die Melodie des weltweit bekannten Liedes „Auf der Lüneburger Heide“, dessen Text von Hermann Löns stammt. Dieses Lied fand Verwendung in den deutschen Heimatfilmen „Grün ist die Heide“, die 1951 und 1972 produziert wurden.
Rahlfs wurde 1863 in (Bruchhausen-)Vilsen als Sohn des Kantors und Lehrers Heinrich Rahlfs geboren. Dieser wurde 1867 in das niedersächsische Dorf Düshorn (heute Stadtteil von Walsrode) versetzt, so dass Ludwig seine Jugendjahre im dortigen großen Kantorhaus verbrachte.
Ludwig war von den elf Kindern das musikalischste. Im Alter von 7 Jahren erhielt er bei seinem Vater den ersten Musikunterricht im Klavier-, Geigen- und Flötenspiel. Seinen Vater konnte er schon mit 13 Jahren auf der Orgelbank vertreten.
Mit 7 Jahren brachte er seine erste Melodie zu Papier, und zwar als Vertonung eines Liedtextes von Klaus Groth. Im Alter von 10 Jahren vertonte er den Text „Das Vaterhaus“ von F. Wiedemann. Die eigentliche Periode seiner Liedkompositionen, für die ihm Franz Schubert und besonders Friedrich Silcher die großen Vorbilder waren, begann nach seiner Seminaristenzeit um 1886.
1888 wurde er nach einer Ausbildung zum Lehrer in den Schuldienst übernommen. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer an Mädchenschulen in Hannover war er als Gewerbelehrer für Zeichnen tätig. 1928 trat er als Rektor in den Ruhestand und lebte mit seiner Familie bis zur Zerstörung seines Wohnhauses 1943 in Hannover-Linden. Am 25. November 1945 zog er noch einmal in die Nähe seines geliebten Heimatdorfes in die Hannoversche Straße in Walsrode.
In Düshorn fand er 1950 seine letzte Ruhestätte.


